Aktuelle Veranstaltungen

Pädagogischer Umgang mit (extrem) rechten Einstellungen

Hamburg (Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum)

Wer kennt das nicht? Ein Jugendlicher äußert (extrem) rechte Ansichten. Eine Mutter, die Hilfen zur Erziehung bekommt, macht Andeutungen, bei denen ich nicht sicher bin, inwiefern sie rechts sein könnten. Fachkräfte werden immer wieder mit entsprechenden Schwierigkeiten konfrontiert. Bei einigen entsteht der Eindruck, dass diese Probleme in den letzten Jahren sogar noch zugenommen haben. Dabei ist es nicht immer leicht, die Balance zu halten zwischen dem notwendigen Vertrauensverhältnis und dem kritischen Hinterfragen solcher menschenverachtenden Einstellungen. Doch wie kann ich auf derartige Herausforderungen professionell reagieren? Neben der Antwort auf diese und weitere Fragen wird es Raum
geben für Reflexion, Diskussion, Austausch und Übungen. Beispiele der Teilnehmenden aus der Praxis sind ausdrücklich willkommen.

Ziele • Wissen zum Thema (extrem) rechte Einstellungen erlangen
• pädagogische Interventionsmaßnahmen kennenlernen und anhand von Fallbeispielen
diskutieren

Themen • Ab wann ist etwas (extrem) rechts?
• Wie verbreitet sind solche Einstellungen?
• Was sind Hinwendungs- was Abwendungsmotive?
• Wann sollte reagiert werden?
• Was sind meine eigenen Werte? Wie kann ich diese Wertebasis einsetzen?
Wofür will ich (ein-)stehen?
• Pädagogische Handlungsstrategien: Konzepte und Möglichkeiten

Zielgruppe Fach- und Führungskräfte der Sozialen Arbeit und der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie PTF

Anmeldungen bitte unter SPFZ Jahresprogramm 2026

Eine Veranstaltung von Kurswechsel - Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit Rechts in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum Hamburg.

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch
rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Pädagogischer Umgang mit Verschwörungserzählungen

Hamburg (Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum)

Mit Beginn der Corona-Pandemie nahm die Sichtbarkeit von Verschwörungsideologien, on- wie offline, deutlich zu. Seit Aufhebung der pandemiebedingten Einschränkungen finden zwar weniger große, öffentlich sichtbare Veranstaltungen wie Demonstrationen statt, doch Verschwörungsgläubige verbreiten ihre Ideologie nach wie vor im Familien- und Bekanntenkreis oder auf der Arbeit. Auch online finden sich Räume, in denen entsprechendes Gedankengut – oft verbunden mit (extrem) rechten Einstellungen – verbreitet wird. In der Folge können sich Problemlagen für pädagogische Fachkräfte in unterschiedlichen Bereichen ergeben – etwa an Schulen, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in sozialen Beratungseinrichtungen. Mit unserem Workshop wollen wir Informationen zum Thema liefern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Dabei begrüßen wir, wenn eigene (anonymisierte) Beispiele aus der pädagogischen Praxis mitgebracht werden, um anhand dieser ins
Gespräch zu kommen.

Ziele • Wissen zum Themenkomplex Verschwörungsideologien erwerben bzw. vertiefen
• pädagogische Interventionsmaßnahmen kennenlernen und anhand von Fallbeispielen
diskutieren

Themen • Merkmale von Verschwörungserzählungen
• Beispiele für (extrem rechte) Verschwörungserzählungen
• Hinwendungsmotive
• Wann sollte reagiert werden?
• pädagogische Handlungsstrategien
• Möglichkeiten des Quellenchecks

Zielgruppe Fach- und Führungskräfte der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und der Sozialräumlichen Angebote der Jugendhilfe und Familienhilfe (SAJF) sowie Fach und Führungskräfte der Sozialen Arbeit und PTF

Anmeldungen bitte hier: SPFZ Jahresprogramm 2026

Eine Veranstaltung von Kurswechsel - Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit Rechts in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum Hamburg.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.